Über mich

Meine vierjährige Lehre als Schriften- und Reklamemalerin machte ich in den 90er Jahren in einem Betrieb, in dem das traditionelle Handwerk noch einen hohen Stellenwert hatte. Es war die Zeit, in welcher die traditionelle Schriftenmalerei immer mehr den Beschriftungen aus Vinylfolien gewichen ist. Kein Wunder, bei der Präzision und Schnelligkeit eines Plotters, im Vergleich zur Handarbeit.

 

Im Jahr 2005 habe ich mich selbständig gemacht und hatte mein erstes Atelier für Beschriftungen in Wetzikon. 2009 folgte der Umzug des Ateliers nach Winterthur, wo ich zuerst in der Altstadt war und nun seit einigen Jahren in Oberwinterthur zu finden bin.

 

Wie meine Berufskollegen, habe auch ich viele Jahre mit Plottern, Vinylfolien, Digitaldruckern, CNC-Fräsen etc. gearbeitet. Für mich ist mit den digitalen Techniken aber auch etwas verloren gegangen. Denn Unterschied zu einer Beschriftung welche von Hand mit dem Pinsel gemalt wurde, spürt der Betrachter ganz unbewusst bereits beim ersten Blick.


Irgendwann war mir deshalb klar, dass ich nicht nur von den früheren Zeiten schwärmen, sondern diese wieder aufleben lassen will. Also kramte ich meine alten Werkzeuge und Unterlagen hervor und startete meine Reise zurück zu meinen Wurzeln.

 

Um mein Wissen um die traditionellen Techniken stetig zu verfeinern und zu verbessern, bilde ich mich mit Hilfe von Büchern und Kursen laufend weiter. Mir ist es wichtig, dass das ‘gute alte Handwerk’ nicht in Vergessenheit gerät und ich meinen Kunden die bestmögliche Qualität liefern kann.

 

Ich suche die Zusammenarbeit mit Kunden, welche die Natürlichkeit der Handarbeit schätzen und auf der Suche nach einer aussergewöhnlichen Beschriftung für ihr Geschäft oder Projekt sind.

Einblick in das Atelier von Brigitte Jaggi Schriftenmalerei